Navigation überspringenSitemap anzeigen

Indians siegen im Verfolgerduell gegen Leipzig in Overtime

Es war “das Spiel danach” - das Spiel nach dem großen Eishockey Open Air vor 35.000 Zuschauern in der Heinz von Heiden Arena. Zurück am heimischen Pferdeturm ging es aber ebenso um wichtige drei Punkte. Die Partien gegen die EXA Icefighters Leipzig gelten als kämpferisch intensiv und eine regelrechte Abwehrschlacht. So war es auch an diesem Dienstagabend. Personell waren die Indians jedoch etwas knapper besetzt als zuletzt. Andrej Strakhov und Jannik Striepeke fielen aus, Matt Pistilli wurde nachträglich vom DEB für drei Spiele gesperrt, Aichinger war in Bremerhaven im Einsatz und Skinnars fehlt aus bekannten Gründen weiter. 

 

Langweilig war es nicht, auch wenn es im ersten Drittel keinen einzigen Eintrag auf dem Spielberichtsbogen gab - weder Tor, noch Strafe. Nicht zuletzt die beiden starken Torhüter David Miserotti-Böttcher und Eric Hoffmann, mit Fangquoten von 95,8% und 93,1%, waren für die torlosen 20 Minuten verantwortlich. 

 

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben beide Schlussmänner lange unüberwindbar. In der 32. Minute dann endlich die Erlösung: Sofiene Bräuner brachte den Puck mit schnellen Schritten ins Drittel der Icefighters, zog zum Tor, gab dann aber noch auf den links mitgelaufenen Igor Bacek ab, der Hoffmann keine Chance ließ und zum umjubelten 1:0 vollstreckte. Die Indians waren ein ums andere Mal dran, das knappe Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Die größte Chance bot eine doppelte Überzahl gut eine Minute vor Ende des Drittels, nachdem Michael Burn 2+2 Strafminuten wegen Beinstellens und unsportlichem Verhalten erhielt. 

 

Doch weder im zweiten, noch zu Beginn des ersten Drittels gelang es den Hausherren, das drittelübergreifende Powerplay zu nutzen. Die Special Teams schienen heute eher das Steckenpferd der Gäste zu sein. Im einzigen leipziger Überzahlspiel des Abends gelang es Victor Östling in der 55. Minute, zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe, mit einem perfekt platzierten Rückhand-Schuss an den Innenpfosten den 1:1-Ausgleich zu erzielen. Damit überstand Leipzig nicht nur alle vier Unterzahl-Situationen, sondern traf auch im einzigen Powerplay und hatte eine 100%ige Erfolgsquote bei den Special Teams vorzuweisen. 

 

Beim ersten Gastspiel von Leipzig konnte der Gewinner erst im Penaltyschießen ermittelt werden, dieses Mal sollte es “schon” in der Verlängerung soweit sein. Sebastian Christmann luchste seinem Gegner an der eigenen blauen Linie den Puck ab und leitete den schnellen Gegenangriff ein. Dennis Palka nahm Maks Selan beim 2-auf-1-Angriff mit, der gab direkt zurück und Palka, welcher in der 62. Minute zum 2:1 einschob und mit seinen Teamkollegen vor der Nordkurve den Sieg feiern konnte. Nach Abpfiff erhielt Niko Esposito-Selivanov noch eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens, die Überzahl der 2+2 Strafminuten konnten die Icefighters aber glücklicherweise nicht mehr ausspielen. 

 

Die Weihnachtszeit verbringen die Indians weiter am Pferdeturm, mit Heimspielen gegen Duisburg am Freitag (23. Dezember) und Hamm am Montag (26. Dezember), beide Partien beginnen um 20 Uhr. Wer Sitzplatzkarten haben möchte, sollte den Vorverkauf nutzen, für beide Spiele gibt es hier nur noch wenige Restkarten, für die Partie am zweiten Weihnachtsfeiertag nur noch knapp 20. Allerdings können wir euch noch ein besonderes Erlebnis ans Herz legen: Es sind nämlich noch einige VIP-Tickets (inklusive Sitzplatz) verfügbar, die für 85 Euro erhältlich sind. Bei Interesse schreibt einfach eine Mail an info@hannover-indians.de und macht euch selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk. 

leipzig
Zum Seitenanfang