Die EC Hannover Indians haben am Wochenende erstmals in der laufenden Saison beide Spiele gewonnen.

Auf das 5:1 am Freitagabend bei den Herforder Ice Dragons ließ der ECH am Sonntagabend ein 5:2 gegen die Rostock Piranhas am Pferdeturm folgen und feierte damit den dritten Sieg in Folge.

Ryker Killins und Mathieu Pompei sorgen in Herford für den frühen Vorsprung

Beim Tabellensiebten in der imos-Eishalle „Im Kleinen Felde“ bestimmten die Indians vor 1.029 Zuschauern von Beginn an das Geschehen und traten in allen Mannschaftsteilen geschlossen auf. Ryker Killins brachte Hannover in der 14. Minute in Überzahl in Führung, Mathieu Pompei erhöhte knapp zwei Minuten vor der ersten Pause ebenfalls im Powerplay auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel traf Mathieu Pompei in der 25. Minute erneut in Überzahl zum 3:0.

Alec Zawatsky stellt den Drei-Tore-Abstand wieder her

Herfords Topscorer Jackson Pierson verkürzte in der 27. Minute im Powerplay auf 1:3. Hannover blieb jedoch das bestimmende Team: Alec Zawatsky stellte gut eine Minute vor der zweiten Pause den alten Abstand wieder her, Tyler McNeely setzte in der 58. Minute den Schlusspunkt zum 5:1.

Drei verwertete Überzahlspiele aus vier Gelegenheiten und 37:19 Torschüsse spiegeln die Spielanteile wider, in Unterzahl ließen die Indians bei fünf Herforder Powerplays nur einen Gegentreffer zu. In der Vorbereitung hatten die Ice Dragons das Duell in eigener Halle noch mit 5:1 gewonnen, diesmal drehte Hannover das Ergebnis um. Wie zuvor in Neuwied gewannen die Indians auch in Herford mit 5:1 und holten damit den zweiten Auswärtssieg in Folge.


Herforder Ice Dragons – EC Hannover Indians 1:5 (0:2, 1:2, 0:1)

Tore: 0:1 (13:26) Ryker Killins (Wyatt Schingoethe, Mathieu Pompei), 0:2 (18:03) Mathieu Pompei (Brandon Alderson, Tyler McNeely), 0:3 (24:14) Mathieu Pompei (Brandon Alderson, Ryker Killins), 1:3 (26:20) Jackson Pierson (Maximilian Jelavic), 1:4 (38:52) Alec Zawatsky (Brandon Alderson, Jussi Petersen), 1:5 (57:24) Tyler McNeely (Wyatt Schingoethe, Phillip Messing)

Strafminuten: Herford 12 – Hannover 14
Torschüsse: Herford 19 – Hannover 37
Powerplay: Herford 1/5 – Hannover 3/4
Unterzahlspiel: Herford 1/4 – Hannover 4/5


Tyler McNeely bringt Hannover gegen Rostock auf Kurs

Am Sonntagabend empfing der ECH vor 2.555 Zuschauern den Tabellenzehnten Rostock Piranhas. Die Gäste von der Ostsee hielten im ersten Abschnitt dagegen, Tore fielen bis zur ersten Pause nicht. Mit zunehmender Spieldauer machte sich jedoch bemerkbar, dass die Piranhas mehrere Leistungsträger ersetzen mussten, und die Indians übernahmen die Kontrolle. Tyler McNeely traf in der 30. Minute im Powerplay zum 1:0 und erhöhte 36 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels auf 2:0.

Tyler McNeely antwortet mit seinem Hattrick auf den Rostocker Ausgleich

Rostock kam noch einmal zurück: Mark Kaleinikovas verkürzte in der 43. Minute in Überzahl, Louis Postel glich in der 45. Minute zum 2:2 aus. Die Antwort folgte nur 54 Sekunden später, als Tyler McNeely mit dem 3:2 seinen dritten Treffer des Abends erzielte. Zwischen der 49. und der 52. Minute bauten Mathieu Pompei im Powerplay und Wyatt Schingoethe den Vorsprung auf 5:2 aus.

Tyler McNeely, Mathieu Pompei und Wyatt Schingoethe erzielen alle fünf Tore

Sämtliche Hannoveraner Treffer gingen auf das Konto der Reihe um Tyler McNeely, Mathieu Pompei und Wyatt Schingoethe, wobei Tyler McNeely allein dreimal traf. Mit 43:22 Torschüssen lag das Übergewicht über die gesamte Partie deutlich bei den Indians.

Am Freitag steht das Derby gegen die Hannover Scorpions an

Mit drei Siegen in Folge gehen die Indians in das nächste Heimspiel: Am Freitag, 30. Oktober 2026, empfangen sie um 20 Uhr im Eisstadion am Pferdeturm die Hannover Scorpions zum Derby.


EC Hannover Indians – Rostock Piranhas 5:2 (0:0, 1:0, 4:2)

Tore: 1:0 (29:44) Tyler McNeely (Ryker Killins, Wyatt Schingoethe), 2:0 (40:36) Tyler McNeely (Mathieu Pompei, Wyatt Schingoethe), 2:1 (42:54) Mark Kaleinikovas (Emil Öhrvall, Ilja Fleischmann), 2:2 (44:51) Louis Postel (Mark Kaleinikovas, Emil Öhrvall), 3:2 (45:45) Tyler McNeely (Wyatt Schingoethe, Mathieu Pompei), 4:2 (48:53) Mathieu Pompei (Tyler McNeely, Ryker Killins), 5:2 (51:25) Wyatt Schingoethe (Mathieu Pompei, Tyler McNeely)

Strafminuten: Hannover 14 – Rostock 14
Torschüsse: Hannover 43 – Rostock 22
Powerplay: Hannover 2/4 – Rostock 1/4
Unterzahlspiel: Hannover 3/4 – Rostock 2/4