Die EC Hannover Indians haben ihr erstes Heimspiel der neuen Oberliga-Saison gewonnen.

Vor 2.481 Zuschauern am Pferdeturm setzte sich das Team von Headcoach Michael Baindl am Sonntagabend mit 5:3 (1:1, 1:2, 3:0) gegen den Herner EV durch. Dabei mussten die Indians gleich dreimal einem Rückstand hinterherlaufen, ehe ein starkes Schlussdrittel die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber drehte.

Mit Herne kehrten dabei gleich mehrere bekannte Gesichter an den Pferdeturm zurück. Dennis Palka. Tobias Schmitz und Sofiene Bräuner standen bereits für die Indians auf dem Eis, während mit Lenny Soccio ein ehemaliger Headcoach der Hannoveraner hinter der Bande der Gäste verantwortlich war.

Nordkurve sorgt für besonderen Auftakt

Bereits vor dem ersten Bully sorgte die Nordkurve für einen besonderen Moment. Traditionell hatten die Fans auch zum ersten Heimspiel der neuen Saison wieder eine aufwendige Choreografie vorbereitet und damit für ein eindrucksvolles Bild am Pferdeturm gesorgt. Viel Liebe zum Detail, zahlreiche investierte Stunden und großes Engagement machten einmal mehr deutlich, welchen Stellenwert der Saisonauftakt auch auf den Rängen besitzt.

Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, die mit viel Freizeit und Arbeit zur Umsetzung der Choreografie beigetragen und dem ersten Heimspiel damit einen besonderen Rahmen gegeben haben.

Auf dem Eis erwischten anschließend allerdings die Gäste aus Herne den besseren Start. Exakt zwei Minuten waren gespielt, als ausgerechnet der ehemalige Indians-Spieler Dennis Palka die Miners mit 1:0 in Führung brachte. Die Indians mussten sich zunächst sortieren, fanden mit zunehmender Spielzeit aber immer besser in die Partie.

Zuschauer: 2.481

  • Torschüsse: 28:22
  • Strafminuten: 10:8
  • Powerplay: Indians 1/2 – Herne 0/3
  • Unterzahlspiel: Indians 3/3 – Herne 1/2
  • Herne versuchte in der Schlussphase noch einmal alles und nahm Torhüter Blumenkamp für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Die Indians verteidigten den knappen Vorsprung konzentriert und sorgten 58 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Zawatsky traf nach Vorarbeit von Riley Killins ins verwaiste Herner Tor und machte mit seinem zweiten Treffer des Abends den 5:3-Endstand perfekt.

    Drei Tore im Schlussdrittel bringen die Entscheidung

    Nach der 1:4-Niederlage zum Saisonauftakt bei den Rostock Piranhas zeigte die Mannschaft vor heimischem Publikum die passende Reaktion. Trotz dreier Rückstände blieben die Indians im Spiel und drehten die Begegnung mit drei unbeantworteten Treffern im letzten Drittel.

    Neben Doppeltorschütze Tyler McNeely war auch Alec Zawatsky zweimal erfolgreich. Jussi Petersen erzielte mit seinem Treffer zum 4:3 das spielentscheidende Tor. Mathieu Pompei bereitete beide Treffer von McNeely vor.

    Die Indians kamen insgesamt auf 28 Torschüsse, Herne auf 22. Das Powerplay des ECH war bei zwei Gelegenheiten einmal erfolgreich. Besonders stabil präsentierte sich das Unterzahlspiel: Alle drei Herner Überzahlsituationen überstanden die Indians ohne Gegentreffer. 


     EC Hannover Indians – Herner EV 5:3 (1:1, 1:2, 3:0) 

    Tore: 0:1 (2:00) D. Palka, 1:1 (13:33) Zawatsky – PP1, 1:2 (31:14) Stöhr, 2:2 (34:18) McNeely (Pompei, Möller), 2:3 (38:17) Bräuner, 3:3 (40:13) McNeely (Pompei, Zawatsky), 4:3 (50:35) Petersen (Neugebauer, Messing), 5:3 (59:02) Zawatsky (Killins) ENG

    • Zuschauer: 2.481

    • Torschüsse: 28:22
    • Strafminuten: 10:8
    • Powerplay: Indians 1/2 – Herne 0/3
    • Unterzahlspiel: Indians 3/3 – Herne 1/2

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    In der 14. Minute bot sich dem ECH die erste Überzahlsituation des Abends – und die wurde direkt genutzt. Alec Zawatsky traf nach 13:33 Minuten zum 1:1 und sorgte damit für den verdienten Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es anschließend auch in die erste Pause.

    Indians erhöhen den Druck, Herne bleibt gefährlich

    Im zweiten Drittel übernahmen die Indians zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Besonders in der Mitte des Spielabschnitts setzte sich der ECH längere Zeit im Herner Drittel fest und brachte zahlreiche Scheiben in Richtung des von Ole Blumenkamp gehüteten Gästetores.

    Ausgerechnet in dieser Phase schlugen jedoch die Miners zu. Nach einem schnellen Gegenangriff brachte Matteo Stöhr die Gäste in der 32. Minute erneut in Führung. Die Indians ließen sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen und antworteten wenig später.

    Nach 34:18 Minuten erzielte Tyler McNeely das 2:2. Mathieu Pompei und Tobias Möller hatten den Treffer vorbereitet. Wieder war die Begegnung ausgeglichen, doch erneut gelang es Herne, kurz vor der Pause vorzulegen. Mit Sofiene Bräuner war es ein weiterer ehemaliger Indians-Spieler, der nach 38:17 Minuten das 2:3 erzielte und dafür sorgte, dass der ECH mit einem Rückstand in das Schlussdrittel gehen musste. 

    McNeely trifft nach nur 13 Sekunden

    Die Reaktion auf den erneuten Rückstand ließ nicht lange auf sich warten. Gerade einmal 13 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, als McNeely zum zweiten Mal an diesem Abend erfolgreich war. Nach Vorarbeit von Pompei und Zawatsky stellte der Angreifer auf 3:3 und brachte den Pferdeturm sofort wieder auf Betriebstemperatur.

    Jetzt waren die Indians endgültig in der Partie. Das Team von Michael Baindl blieb geduldig, arbeitete weiter auf die erstmalige Führung hin und belohnte sich in der 51. Minute. Jussi Petersen brachte die Scheibe nach Zuspiel von Janne Neugebauer und Phillip Messing zum 4:3 im Herner Tor unter.

    Erstmals an diesem Abend lag der ECH damit vorne – und gab diese Führung nicht mehr aus der Hand.

    Herne versuchte in der Schlussphase noch einmal alles und nahm Torhüter Blumenkamp für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Die Indians verteidigten den knappen Vorsprung konzentriert und sorgten 58 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Zawatsky traf nach Vorarbeit von Riley Killins ins verwaiste Herner Tor und machte mit seinem zweiten Treffer des Abends den 5:3-Endstand perfekt.

    Drei Tore im Schlussdrittel bringen die Entscheidung

    Nach der 1:4-Niederlage zum Saisonauftakt bei den Rostock Piranhas zeigte die Mannschaft vor heimischem Publikum die passende Reaktion. Trotz dreier Rückstände blieben die Indians im Spiel und drehten die Begegnung mit drei unbeantworteten Treffern im letzten Drittel.

    Neben Doppeltorschütze Tyler McNeely war auch Alec Zawatsky zweimal erfolgreich. Jussi Petersen erzielte mit seinem Treffer zum 4:3 das spielentscheidende Tor. Mathieu Pompei bereitete beide Treffer von McNeely vor.

    Die Indians kamen insgesamt auf 28 Torschüsse, Herne auf 22. Das Powerplay des ECH war bei zwei Gelegenheiten einmal erfolgreich. Besonders stabil präsentierte sich das Unterzahlspiel: Alle drei Herner Überzahlsituationen überstanden die Indians ohne Gegentreffer. 


     EC Hannover Indians – Herner EV 5:3 (1:1, 1:2, 3:0) 

    Tore: 0:1 (2:00) D. Palka, 1:1 (13:33) Zawatsky – PP1, 1:2 (31:14) Stöhr, 2:2 (34:18) McNeely (Pompei, Möller), 2:3 (38:17) Bräuner, 3:3 (40:13) McNeely (Pompei, Zawatsky), 4:3 (50:35) Petersen (Neugebauer, Messing), 5:3 (59:02) Zawatsky (Killins) ENG

    • Zuschauer: 2.481

    • Torschüsse: 28:22
    • Strafminuten: 10:8
    • Powerplay: Indians 1/2 – Herne 0/3
    • Unterzahlspiel: Indians 3/3 – Herne 1/2

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