Navigation überspringenSitemap anzeigen

Indians starten mit souveränem Sieg gegen Erfurt in die Rückrunde

Für die EC Hannover Indians war es am heutigen Freitag das 28. Spiel der Saison - offiziell hat die Rückrunde jedoch mit dem aktuellen Spieltag gestartet, auch wenn erst ein Drittel der Oberliga-Nord-Mannschaften auch tatsächlich 28 Spiele absolviert hatte. Für den ECH ging es in die Erfurter Kartoffelhalle, wo sie auch am ersten Spieltag antreten mussten. 

 

Nach abgesessener Strafe war Kapitän Branislav Pohanka wieder mit an Bord. Auch wenn Jayden Schubert hätte rein rechnerisch wieder dabei sein dürfen, musste er dieses Mal noch wegen einer kleineren Verletzung pausieren. 

 

Die Partie begann - wie üblich bei einem Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften - kampfbetont. So wurde in der 12. Minute auch schon die dritte Strafe des Spiels angezeigt, doch noch bevor das Schiedsrichtergespann unterbrechen konnte, bugsierte Alexandre Ranger den Puck zum 1:0 über die Torlinie. Doch wie schon am Dienstag gegen Essen, durften sich die Indians-Gegner nicht all zu lang an der Führung erfreuen. Waren es gegen die Moskitos 152 Sekunden, erzielten die Indians gegen Erfurt nur 98 Sekunden nach der Führung der Hausherren den Ausgleich. Maximilian Pohl hatte seinen Schuss von der blauen Linie so perfekt an den Innenpfosten gesetzt, dass Pascál Seidel beim 1:1 machtlos war. 

 

War es bisher ein Spiel auf Augenhöhe, sollte das zweite Drittel ganz den Indians gehören. Mit einer ganz starken Einzelaktion tanzte sich Sebastian Christmann in der 23. Minute durch die Reihen der Black Dragons hindurch, dass selbst der gesamte Cast von Schwanensee neidisch gewesen wäre und traf aus zwei Meter vor dem Tor perfekt ins lange Eck zum 1:2. Weiter ging es zwar nicht im Dreivierteltakt, aber mit Toren beinahe im Minutentakt. Matthew Pistilli luchste seinem Gegenspieler den Puck an der Bande ab, sah Bräuner mittig mutterseelenallein stehen und dieser hatte keine Probleme, in der 27. Minute zum 1:3 einzuschieben. Eine erneute Strafe verpasste dem Torreigen der Indians vorerst einen Dämpfer. Christmann - eben noch Torschütze - musste wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen, da brachte Eric Wunderlich sein Team in der 29. Minute mit dem Powerplay-Treffer zum 2:3 wieder ran. Das Stück steuerte nun auf seinen Höhepunkt zu. Dieses Mal waren die Indians in Überzahl und kreierten sich viele Chancen. Dennis Palka stand in der 35. Minute eigentlich schon gut zum Tor, Erfurts Defensive versuchte bereits, seine Schussbahn zuzumachen, da spielte Palka den klugen Pass auf seinen Kapitän und Pohanka hämmerte den Puck aus einigen Metern Entfernung zum 2:4 in die Maschen. Hatten die Indians im zweiten Spielabschnitt bisher souverän die Oberhand, baute Erfurt gegen Ende noch einmal eine ordentliche Druckphase auf, die allerdings von einer unglücklichen Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis jäh unterbrochen wurde. Mit einer Kaltschnäuzigkeit, die die Indians zuletzt ein wenig vermissen ließen, wurde dieser Wechselfehler umgehend bestraft - und zwar mit Pohanka zum Zweiten. In der 37. Minuten stand er auf seiner zweitliebsten Feldposition im rechten äußeren Halbfeld, zog mit einem kräftigen Schuss ab und der Puck rutschte an Seidels Stock entlang und über den Schoner zum 2:5 ins Tor. Seidels Arbeitstag war nun beendet und Erfurts Trainer Raphael Joly versuchte, mit dem Torwartwechsel durch Konstantin Kessler noch einen neuen Impuls für sein Team zu setzen. Kessler startete jedoch mit einem denkbar ungünstigen Auftakt. Ursächlich war ein Puckverlust der Hausherren an der eigenen blauen Linie in der 40. Minute. Bacek fuhr mit der Scheibe einmal ums Tor herum, hatte den Kopf oben und sah den heraneilenden Phillip Messing, der seinen in dieser Saison neu entdeckten Torriecher zeigte und in bester Stürmermanier zum 2:6 vollstreckte. Damit holte er sich die interne Krone als torgefährlichster Verteidiger im Team der Indians. 

 

Als nächstes steht für den ECH am Sonntag um 19 Uhr das Heimspiel gegen den Herner EV an. Die Miners strauchelten zuletzt ein wenig, wollen aber sicherlich am dritten Advent die drei Punkte aus Hannover entführen. Für das Duell freuen sich die Hannover Indians auf lautstarke Unterstützung auf den Rängen, um den nächsten Sieg einzufahren. 

Indians Kapitän Branislav Pohanka konnte sich in diesem Spiel einen Franchise Rekord sichern.

Pohanka überholte beim Spiel in Erfurt Brad Bagu in der Liste der meisten Punkte in Hauptrundenspielen für die EC Hannover Indians. Pohanka führt diese Liste nun mit 366 Scorerpunkten an.

erfurt_3
Zum Seitenanfang